Schwitzen - bleiben sie cool!

Benutzen Sie Deo oder Antitranspirantien!

Deodorants (von lat. „de“ – weg, „odor“ – Geruch) beinhalten Parfumöle, die mit gutem Duft schlechten Geruch überdecken. Meist kommen sie ohne Alkohol aus und sind sanft zur Haut. Frisch rasierte oder allgemein empfindliche Achselhöhlen werden durch Deos praktisch nicht gereizt.
Antitranspirantien sind wirkungsvoller als Deos. Sie haben schweisshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Sie beinhalten zudem Aluminiumsalze, die die Schweissporen verengen. Das hat zur Folge, dass weniger Schweiss ausgeschieden und den Bakterien die Lebensgrundlage entzogen wird. Zusätzlich neutralisieren diese Produkte unterwünschten Körpergeruch.

  •  Mit der Ernährung kann starkes Schwitzen reguliert werden. Leicht verträgliche und bekömmliche Lebensmittel wie frisches Obst, Joghurt oder Gemüse und Rohkost. Kalorienreiche Mahlzeiten, scharfe Gewürze wie Chili, Curry oder Pfeffer und das Koffein im Kaffee regen das Schwitzen an. Sie wirken nämlich auf die Wärmerezeptoren, die einen chemischen inneren Hitzereiz auslösen.
  • Tragen Sie luftdurchlässige, natürliche Materialien wie Baumwolle und Leinen. Die unterstützen die Luftzirkulation direkt auf der Haut und lassen sie atmen

Hilfreiche Pflanzen und Schüssler Salze bei übermassigem Schwitzen

  • Salbei gilt als schweisshemmendes Hausmittel. Die ästhetischen Öle ziehen die Schweissdrüsen zusammen. Dadurch wird weniger Schweiss abgesondert. Wenn Sie Schweiss wirklich stört, trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen Salbeitee oder waschen Sie sich mit dem frisch abgekochten Sud. Salbeitee können Sie in der Apotheke beziehen.
  • Ätherisches Teebaumöl wirkt stark antiseptisch und neutralisiert Gerüche. Damit können deshalb Bakterien und durch den Schweiß entstehende, unangenehme Gerüche reduziert werden.
  • Darüber hinaus wird mit dem Teebaumöl der pH-Wert der Haut reguliert und die übermäßige Aktivität der Schweißdrüsen gehemmt.
  • Pfefferminze wirkt sich auch günstig aus, weil sie den Körper kühlt. Das mindert die Bereitschaft zum Schwitzen. Ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf einen mit kaltem Wasser befeuchteten Waschlappen träufeln und die Haut damit einreiben – schon ist man erfrischt. Als Durstlöscher: Pfefferminztee auf Raumtemperatur abkühlen lassen und mit einem Spritzer Zitrone versetzen.
  • Schüssler Salz Nr. 8 (Natrium chloratum) ist das richtige Mittel zur Regulation des Wasserhaushalts. Nehmen Sie sechs Tabletten über den Tag verteilt ein. Das gesamte Sortiment an Schüssler Salzen führen wir in der Lindenapotheke.

Tipps und Tricks

  • Verzichten Sie auf Alkohol, Zigaretten und Kaffee.
  • Trinken Sie viel

Vor allem lauwarme Getränke, ideal ist Körpertemperatur. So muss der Körper keine Temperaturanpassung vornhemen. Wenn Sie eiskalt trinken, braucht es Energie, um das Ganze aufzuheizen. Das wiederum verleitet zum Schwitzen. Widerstehen Sie also dem ersten Impuls nach einem eiskalten Getränk an einem heissen Sommertag zur Abkühlung. Denn der gegenteilige Effekt wird greifen: Der Körper fängt an, zusätzliche Hitze zu produzieren, um die Flüssigkeit anzuwärmen, damit wir sie besser verdauen können. An einem heißen Sommertag ist es also besser, lauwarme Getränke gegen den Durst zu trinken. Ein gutes Beispiel dafür ist der warme Pfefferminztee, der in nordafrikanischen Ländern beliebt ist, wo es ja oft sogar viel heißer als bei uns ist. Die ätherischen Öle der Minze wirken kühlend, der warme Tee lässt sich gut in kleinen Schlucken trinken

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