Haut und Haar

Wunden behandeln

Die Haut ist aufgrund ihrer Lage an der Körperoberfläche tagtäglich bedroht, durch mechanische, thermische oder chemische Reize angegriffen und verletzt zu werden. Hautverletzungen sind demnach auch die häufigsten Verletzungen während eines Menschenlebens. Sie reichen von kleinen Schürfwunden nach einem Sturz bis zu grossen Rissen nach Unfällen oder Operationen

Verbrennungen

Die grösste Bedrohung aber geht von Verbrennungen aus. Je nach Schwere der Verbrennung ist die Schutzschicht der Haut völlig zerstört und Flüssigkeit kann aus dem Körper austreten und verdunsten. Dies kann zu einem Schock bis hin zum Tod führen. Verbrennungen sind auch heikel wegen dem grossen Infektionsrisiko: meist ist eine grössere Hautfläche verbrannt, die Schutzschicht für den Körper ist nicht mehr gegeben. Seien Sie also bei schwereren Verbrennungen vorsichtig und lassen keinen Leichtsinn zu – suchen Sie lieber einmal mehr als weniger professionelle Hilfe auf.

Die Behandlung einer solchen Wunden geschieht am einfachsten durch einmaliges Desinfizieren mit einem Desinfektionsspray, einer Desinfektionssalbe oder unter fliessendem Wasser (in der Schweiz absolut unproblematisch, unser Hahnenwasser unterliegt strengsten Qualitätskontrollen, aufgepasst bei einer Wundreinigung im Ausland!) und anschliessendem Abdecken durch ein Pflaster, Steri Strips oder speziellen Gazen.

Die moderne Wundheilung geschieht mittels Feuchtigkeit. Dabei bleiben die Nervenenden und Wundränder geschmeidig. Dies erleichtert die Regeneration und die Reproduktion der neuen, zarten Haut.

Kopfhautprobleme

Die Kopfhaut ist die anatomische Zone, die oberhalb der Stirn anfängt und sich bis zum Nacken hinzieht. Die Kopfhaut erneuert sich in der Regel im gesunden Zustand in einem natürlichen Zyklus von etwa 28 Tagen. Das Besondere an der Kopfhaut ist, dass sie so dünn und zart wie die Haut rund um das Auge ist. Das heisst zwanzigmal dünner als die Haut an den Füssen.

Die Kopfhaut wird oft nicht als «Haut» wahrgenommen und bei der täglichen Schönheitspflege vernachlässigt. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, führt dies zu leidigen Problemen. Die häufigsten und unangenehmen Kopfhautprobleme sind Schuppen, besonders trockene oder fettige Kopfhaut.

Schuppen

Schuppen sind abgestorbene Hautzellen. Sie werden oft mit trockener Kopfhaut verwechselt. Der Unterschied ist, dass Schuppen in der Regel grösser sind als die Hautflocken bei trockener Kopfhaut. Oft sind sie fettig oder ölig. Eine Reizung, Rötung und Juckreiz auf der Kopfhaut machen sie so unangenehm. Gegen Schuppen gibt in der Apotheke viele verschiede Abhilfen. Wir beraten Sie gerne!

Trockene Kopfhaut

Trockene Kopfhaut im Winter, wenn man sich zwischen kalten und warmen Temperaturen hin und her bewegt, spannt die Kopfhaut und beginnt zu jucken. Kleine Flocken aus toten Hautzellen rieseln aus dem Haar, wenn man es kämmt oder bürstet. Dieses Phänomen wird oft mit Schuppen verwechselt und auch dementsprechend behandelt. Das kann den Zustand verschlimmern. Bei trockener Kopfhaut helfen tiefwirkende, naturbelassene Pflegespülungen und Kurpackungen, spezielle Feuchtigkeitslotionen für die Kopfhaut, Massagen, um die Durchblutung anzuregen oder ein spezielles Dampfbad für die Kopfhaut

Fettige Kopfhaut

Die häufigsten Ursachen für fettige Kopfhaut sind eine zu starke Produktion von Hautfett in den Talgdrüsen, häufiges Tragen von Kopfbedeckungen und Haarpflegeprodukte, die zusätzlich Stoffe enthalten, die ihre Kopfhaut nicht verträgt. Bei fettiger Kopfhaut helfen spezielle Haarpflegeprodukte wie Kuren und Spülungen. Shampoo sollte nur sanft einmassiert werden und die Haare möglichst ohne Kontakt zur Kopfhaut gekämmt werden.

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